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Betty Huber Home (BHH)




2003 konnte das CGC das Betty-Huber-Home (BHH) einweihen
und damit die Aufgaben erweitern.
Das Haus konnte über unseren Verein mit einer Dallauer Stiftung gebaut werden.
I
m BHH sind nun das Dr. Ranjan Babu Vocational Junior College und das Happy Home für ehemalig Straßenkinder untergebracht. 
Happy Home

In Indien gibt es viele Straßenkinder. Manche werden von ihren Eltern ausgesetzt, weil sie nicht in der Lage sind alle ihre Kinder zu ernähren, andere laufen von zuhause weg.

Sie schlagen sich dann auf der Straße durch. Manche leben in Kinderbanden zusammen.

Die SozialarbeiterInnen des CGC gehen dann als Streetworker zu den Treffpunkten dieser Kinder. An Bahnhöfen und Bushaltestellen treffen sie meist auf einige Straßenkinder. Sie wollen mit ihnen Kontakt aufnehmen und Vertrauen aufbauen. Sie versuchen die Kinder zu motivieren ins Happy Home zu kommen und dort ein geregeltes Leben zu führen. Sie können in öffentliche Schulen in der Umgebung oder sie gehen in die Tobi School.


Rama war 2005 17 Jahre. Nach der 5. Klasse konnte / durfte sie nicht mehr zur Schule gehen. Sie hat noch einen Bruder und eine Schwester. Ihre Mutter mochte allerdings nur den Jungen – schließlich kosten Mädchen ja Geld.

Nach der Schule hat sie zwei Jahre auf dem Feld gearbeitet. Da sie in die Schule wollte und nicht durfte, lief sie mit 14 mit Erlaubnis der Mutter weg.

In Hyderabad angekommen, bekam sie gleich am zweiten Tag Kontakt mit dem CGC.

Sie ist eines der ersten Kinder im Happy Home. Kontakt zu ihrer Mutter und Geschwistern hat sie keinen mehr – will auch auf keinen Fall wieder dorthin.

Viele Jahre war sie dem Happy Home eine große Stütze, da sie die Kleinen mitversorgt und sehr verantwortungsbewusst ist. Auch bei Sozialeinsätzen war sie häufig mit dabei – so z.B. im Eye-Camp. 

Mittlerweile (2008) hat sie ihren Schulabschluß und geht auf das Dr. Ranjan Babu Vocational Junior College im gleichen Gebäude. Sie macht eine Ausbildung als Krankenschwester und übernimmt kleinere Aufgaben im CGC.

Jürgen = Yorgen (hier 2006)wurde im April 2004 auf einem Bahnhof wie ein Paket zusammengeschnürt in einem Mülleimer aufgefunden. Sein ganzer Körper war von Ameisen angefressen.

Arme und Beine waren spastisch, er konnte weder reden noch lachen – also auch nicht seinen Namen nennen; und Papiere hatte er natürlich keine. Er ist vielleicht acht bis zehn Jahre alt.

So wurde er Jürgen Yorgan (einem befreundeten Jürgen in Deutschland) genannt.

Anfangs hatte keine Therapie Erfolg.  Eine Therapie in einer aryuvedischen Klinik schien Erfolg versprechend. Doch wer sollte die bezahlen? Jürgen hat sich bereiterklärt einen Teil der Kosten zu übernehmen, den Rest bezahlt das CGC. So kann nun Jürgen 1x im Monat in die Aryuveda-Klinik. Arme und Beine haben sich schon sehr gelockert.

Auch die Physiotherapie bei Sathya Haveela im BHH bringt Erfolge. Doch immer noch kann er die Hände kaum gebrauchen, muss gefüttert werden und braucht auch sonst sehr viel Hilfe.

Jürgen ist sehr ehrgeizig und arbeitet in der Therapie sehr gut mit. Auch wenn er bei den Übungen Schmerzen hat, macht er tapfer weiter. Er lacht sehr viel und ist stolz auf seine Erfolge. Mittlerweile versteht er auch etwas Englisch – so kann er auf die einzelnen Körperteile zeigen, wenn er auf Englisch danach gefragt wird. Man merkt ihm an, dass er unbedingt laufen lernen will; stolz stand er trotz Schmerzen einige Zeit an einem speziellen Tisch mit Stehhilfe; er hat dabei sogar versucht mit einer Hand zu winken.

Bei unserem letzten Besuch im Januar 2008 (li) war er in der Lage selbständig zu essen; erste recht holprige Schritte mit Hilfe von zwei Personen schafft er auch schon.

Vielleicht wird es ja irgendwann einmal möglich sein, dass eine Operation für Jürgen finanziert werden kann.
Dr Ranjan Babu Vocational Junior College




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