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Tsunami Projekte


Shelter und Tsunamiwaisenhaus

Aufgrund des verheerenden Tsunamis Weihnachten 2005 hat das CGC an der Küste einige Hilfsprojekte gestartet. Zunächst konnten direkt nach Weihnachten 2005 Gelder für die Soforthilfe nach Indien überwiesen werden. Hierfür wurden zunächst Lebensmittel, Kochgeschirr, Kleidung gekauft, danach konnten den Fischern neue Netze und Boote finanziert werden.


Nach dieser wichtigen Soforthilfe konnten mit Geldern aus Mosbach zwei Shelter (Schutzhäuser) in Suryalanka (oben) und Vodaveru (unten) gebaut werden.
Die Shelter sind Zufluchtsort bei Naturkatastrophen wie Wirbelstürme oder starke Monsunregenfälle, gleichzeitig werden sie als Versammlungs- und Schulungsräume genutzt; auch eine kleine Erste Hilfe Station ist eingerichtet.
Viele Menschen der beiden Dörfer sind sehr arm; sie gehören der unteren Kaste der Fischer an oder sie sind Dalits (sg. Unberührbare) oder Adivasie (Stammesbevölkerung). Sie leben meist in einfachen Strohhütten, die keinen Schutz vor Unwettern und anderen Kathastrophen bieten. Nur 10% der Kinder und Erwachsenen erhalten eine Schulbildung, bzw. haben eine solche erhalten. Auch die medizinische Versorgung ist schlecht.
Um dies zu verbessern, haben beide Shelter eine Bala Bata Schule, eine Nachhilfeschule für benachteiligte Kinder.
Gefördert wurde dieses Projekt von der SEZ - Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.



Viele Kinder haben durch den Tsunami mindestens ein Elternteil verloren.
Die beiden Geschwister haben beide Elternteile verloren. Jetzt haben sie nur noch sich. Erst lange Zeit später, konnten sie, wie auf dem Bild, wieder lachen.

Viele Familien sind zerstört worden. Die Kinder sind sehr traumatisiert und saßen am Anfang ganz apathisch und haben zum Teil auch das Essen verweigert. 
Das Projekt "Tsunami-Waisenhaus für traumatisierte Kinder in Guntur, Indien" wurde durch die Landesstiftung Baden-Württemberg (im Rahmen des Programms Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland) gefördert.
Mitte 2007 ist das Projekt ausgelaufen. Die Kinder haben sich sehr gut stabiliesiert, fast alle hatten in der Schule sehr gute Noten. Der Großteil der Kinder konnten zu ihren Großfamilien zurück, andere gehen in staatliche Internatschulen.







Brunnenbohrprojekt

Die Wasserversorgung an der Küste hat sich durch den Tsunami durch Versaltzung und Verschmutzung noch weiter verschlechtert. Das durch Wasserwagen verkaufte Wasser ist für die arme Bevölkerung meist unbezahlbar. Meist muß die älteste Tochter der Familie täglich zum 6 km entfernten Brunnen gehen und findet auch dort meist nur schlechtes Wasser. Außerdem hat die Tochter keine Zeit mehr in die Schule zu gehen, weil sie sich um das Wasser kümmern muß. Durch Förderung anderer Entwicklungsorganisationen konnten wir im Küstengebiet in der Gegend von Suyalanka fünf Brunnen bohren. Frauen-Selbsthilfegruppen kümmern sich um die Pumpen und sind für die Verteilung des Wassers zuständig.



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